Laserbeschriftungsanlage der Laserklasse 1 mit Unterschrank und Monitor

Lasersysteme

Laserbeschriftungsanlage mit Schutzgehäuse (Laserklasse 1)

Faserlaser im geschlossenen Gehäuse, sicher an jedem Arbeitsplatz

Die Laserbeschriftungsanlage arbeitet in einem geschlossenen Schutzgehäuse und erreicht so die Laserklasse 1. Bei geschlossener Tür tritt keine Laserstrahlung aus, eine Laserschutzbrille ist im Betrieb nicht nötig. Ein Türsensor schaltet den Laser beim Öffnen ab, dazu kommen Not-Halt und Betriebsanzeige. Damit passt die Anlage an jeden Arbeitsplatz in Fertigung, Werkzeugbau oder Qualitätssicherung. Am Markt heißt so ein Gerät auch Beschriftungslaser der Klasse 1 oder Lasermarkiermaschine. Für große Formen, die nicht in ein Gehäuse passen, gibt es den Gravierlaser mit Magnetstativ.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Laserklasse 1

Geschlossenes Gehäuse, keine Laserschutzbrille und kein abgegrenzter Laserbereich im Betrieb.

Sicherheit eingebaut

Türsensor, Not-Halt und Betriebsanzeige.

20 bis 70 W

Faserlaser mit 20, 30 oder 50 W, in der größten Ausführung bis 70 W.

Felder bis 300 × 300 mm

Linse nach Aufgabe, Scangeschwindigkeit bis 10.000 mm/s.

Einfache Software

EZCAD mit Vektor- und Bildformaten wie DXF, AI, SVG, PLT, PNG und JPG.

Erweiterbar

Drehachse für runde Teile und Kamerasysteme als Option.

Wofür brauchen Sie eine Laserbeschriftungsanlage der Klasse 1?

Ein offener Faserlaser verlangt einen abgegrenzten Laserbereich, Schutzbrillen und einen Laserschutzbeauftragten. In der Serienfertigung oder an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr ist das oft nicht praktikabel. Die Laserbeschriftungsanlage löst das mit einem geschlossenen Gehäuse: Teil einlegen, Tür schließen, beschriften.

  • Serienkennzeichnung von Bauteilen mit Nummern, Datum und Codes
  • Typenschilder und Logos aus Metall und Kunststoff
  • Kennzeichnung von Formeinsätzen, Elektroden, Werkzeugen und Prüfmitteln
  • Rückverfolgung mit QR- und DataMatrix-Codes
  • Beschriftung runder Teile mit der Drehachse

Welche Ausführung passt?

AusführungStärkeGut geeignet für
Tischgerät mit Schutzgehäuse (HXR-Cover)Kompakt, steht auf der WerkbankKleine und mittlere Teile
Beschriftungsstation (HXP)Station mit Unterschrank für PC und LaserquelleFester Arbeitsplatz in der Fertigung
Große Station (HXP-Cover One)Bis 70 W, Felder bis 300 × 300 mmGrößere Teile, tiefere Gravuren, große Felder
LaserschutzkabineMacht einen vorhandenen offenen Laser zur Klasse 1Nachrüstung bestehender Gravierlaser

So funktioniert die Laserbeschriftungsanlage

  1. Text, Logo oder Code in EZCAD anlegen oder Datei importieren.
  2. Tür öffnen, Teil einlegen, Lage mit dem roten Pilotlaser prüfen.
  3. Tür schließen, der Türsensor gibt den Laser frei.
  4. Beschriftung starten, nach wenigen Sekunden ist das Teil fertig.

Technische Daten Laserbeschriftungsanlage

ParameterHXR-Cover und HXPHXP-Cover One
LaserquelleFaserlaser 20, 30 oder 50 WFaserlaser 20, 30, 50 oder 70 W
Wellenlänge1.064 nm1.064 nm
StrahlqualitätM² unter 1,8 bis 2,0M² unter 1,5 bis 1,6
Pulsdauer80 bis 110 ns120 bis 240 ns je nach Leistung
Pulsfrequenz30 bis 80 kHz je nach Leistung30 bis 100 kHz je nach Leistung
Maximale Pulsenergie0,67 bis 1 mJ0,67 / 0,75 / 1 / 1,17 mJ
Pulsspitzenleistung7,4 bis 12,5 kWauf Anfrage
Beschriftungsfeldauf Anfrage100 × 100 / 150 × 150 / 200 × 200 / 300 × 300 mm
Arbeitsabstandauf Anfrage195 / 255 / 330 / 475 mm (je nach Linse)
Scangeschwindigkeitauf Anfragebis 10.000 mm/s
Pilotlaserrot, 635 nmrot
KühlungLuftLuft
Anschluss230 V, 50/60 Hz230 V, 50 Hz
SchutzartIP20auf Anfrage
SoftwareEZCADEZCAD 2
DateiformatePLT, DXF, AI, SVG, BMP, JPG, GIF, PNGPLT, DXF, AI, SVG, BMP, JPG, GIF, PNG
SicherheitTürsensor, Not-Halt, Betriebsanzeigegeschlossenes Gehäuse
LaserklasseKlasse 1 bei geschlossenem GehäuseKlasse 1 bei geschlossenem Gehäuse

Die Lieferzeit hängt von der aktuellen Auftragslage ab, die momentane Lieferzeit finden Sie in Ihrem Angebot.

Einsatz und Werkstoffe

  • Einsatz: Serienfertigung, Werkzeug- und Formenbau, Qualitätssicherung, Elektronik
  • Werkstoffe: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing, viele Kunststoffe
  • Beschriftungen: Texte, Nummern, Datum, Logos, QR- und DataMatrix-Codes, Grafiken
  • Optionen: Drehachse für runde Teile, Kamerasystem
  • Passend dazu: Kompakter Gravierlaser, Werkstattmikroskop zur Kontrolle

Kurzanleitung Laserbeschriftungsanlage

Die Kurzanleitung fasst Aufstellen, Beschriften und Pflege zusammen. Mit der Anlage erhalten Sie die vollständige Bedienungsanleitung.

Aufstellen und Beschriften

  1. Anlage auf einen stabilen Tisch oder an ihren Platz stellen, Netz und PC anschließen.
  2. Absaugung anschließen, wenn Kunststoffe oder Beschichtungen beschriftet werden.
  3. Teil einlegen, Fokus und Lage einstellen, Tür schließen.
  4. Beschriftung in EZCAD starten.

Gut zu wissen

Die Laserklasse 1 gilt nur bei geschlossenem und unbeschädigtem Gehäuse. Türsensor und Not-Halt nie überbrücken. Bei Wartungsarbeiten mit geöffnetem Gehäuse gelten die Schutzmaßnahmen eines offenen Lasers. Beim Beschriften entstehen Dämpfe, eine Absaugung schützt Optik und Bedienung.

Pflege und Wartung

Linse und Sichtfenster sauber halten, nur mit geeigneten Optiktüchern reinigen. Türsensor und Not-Halt regelmäßig prüfen. Lüftung frei halten. Bei Fragen zum Gerät sind wir gern für Sie da.

Passt dazu

Kompakter Gravierlaser als Faserlaser-Tischgerät mit 20 bis 50 W

Lasersysteme

Kompakter Gravierlaser 20–50 W

Kompakter Gravierlaser als Tischgerät: Faserlaser mit 20, 30 oder 50 W für Beschriftung und Gravur von Metall, Kunststoff und Keramik. Feld 110 × 110 mm, bis 8.000 mm/s, luftgekühlt.
Kompakte Laserschutzkabine der Laserklasse 1 für Gravierlaser

Lasersysteme

Laserschutzkabine für Gravierlaser

Laserschutzkabine der Laserklasse 1 für offene Gravierlaser: 700 × 700 × 700 mm, Z-Achse manuell oder motorisch, Innenbeleuchtung und Arbeitsplatte mit Gewinden für Vorrichtungen. Der Laser lässt sich schnell wieder ausbauen.
Alle vier Ausführungen des Smart Holder nebeneinander: Basic, Strong, Clip und Vise

Magnetspanntechnik

Smart Holder: Magnethalter mit Kugelgelenk

Die magnetische dritte Hand: Werkstücke mit Kugelgelenk stufenlos positionieren, zum Laserschweißen, Löten, Gravieren und Messen.

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